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Alpiner Kletterausflug mit aktuellem Worldchampion Koba Kobayashi und Everestsummiter Andy Holzer

Koichiro KOBAYASHI, kurz Koba, kenne ich seit dem Jahre 2005, als wir gemeinsam mit Erik Weihenmayer und weiteren zwei blinden Menschen und deren Begleiter den Gipfel des Kilimanjaro bestiegen hatten. Ich traf diesen liebenswürdigen japanischen Ausnahmekletterer dann wieder im September 2012 im Rahmen unserer Teilnahme bei der Weltmeisterschaft im Paraclimbing in Paris direkt hinter der Wettkampfwall in der Aufwärmzone.

Sein letzter Sehrest verschwand im Laufe der nächsten Monate und so war er bei der WM 2014 in Spanien schon als B1, also als vollblinder Kletterer eingeteilt. Nicht nur 2014 in Spanien, nein, auch im Jahre 2016 gewann Koba in Paris zum zweiten Mal die Goldmedaille im Sportklettern in der Klasse B1.

Und nun rückte dieser kleine, mit seinen 51kg Körpergewicht extrem drahtige Asiate in Innsbruck zu seiner nächsten Weltmeisterschaft an.
Koba gewann am 13. 09. 2018 in Innsbruck seine dritte Goldmedaille in der Klasse B1. Er kontaktierte mich schon Wochen zuvor, weil er mich im Zuge seiner Europareise einmal zu Hause in den Lienzer Dolomiten besuchen wollte. Seine so liebe und starke Frau Tammy begleitet ihn.

Nun war guter Rat teuer für mich. Was sollte ich ihm in den Dolomiten zeigen. Und vor allem, wo sollte ich ihm seinen Wunsch erfüllen, die Dolomiten zum ersten Mal zu erklettern, ohne gröberen Problemen zu begegnen und ohne zu viel zu riskieren? Ich wusste praktisch gar nichts über seine Fähigkeiten, sich im alpinen, ernsten Gelände zu bewegen. Jedem Bergsteiger ist klar, dass der von Koba beherrschte Schwierigkeitsgrad 7a+ in der Kletterhalle sehr wenig über sein alpines Verhalten aussagt.

An diesem Montag den 17. September 2018 war es dann so weit. Selten in meinem Leben konnte ich vor einer geplanten Klettertour nicht schlafen und selten habe ich während der Nachtstunden vor einem großen Abenteuer mehrmals meinen Plan überdacht, verworfen und wieder neu angedacht. Es war einfach zufällig so, dass sich keiner meiner vielen Kletterpartner an diesem Montag hat für uns frei machen können um die beiden Blinden, Koba den frischgebackenen Weltmeister und Andy, den ersten blinden Bergsteiger an der Nordroute am Mount Everest zu begleiten. Kurzerhand entschied ich mich, dass ich selbst die Führung der Seilschaft übernehmen würde. Lediglich Tammy, Kobas Frau begleitete uns und sie war die Einzige im Team, die sehen konnte.

Bei strahlendem Wetter fuhr uns meine Frau Sabine zur Dolomitenhütte, dem Ausgangspunkt in den Lienzer Dolomiten. Schon gleich nach dem Verlassen des Fahrzeugs wurde ich von der harten Realität unseres Unterfangens eingeholt. Tammy fragte meine Sabine noch am Parkplatz, in welche Richtung wir nun losgehen sollten. Wenn mich Sabine nicht schon so viele Jahre lang kennen würde, wäre sie spätestens während dieser grotesken Situation verzweifelt. Als Koba mit seiner Tammy dann aber direkt vor mir, über dieses mir längst bekannte, im Fahrweg eingebettete Weiderost balanzierte, war mein Navigationssystem kalibriert und ich wusste, wir sind richtig. Noch das Gatter bei der Dolomitenhütte an dessen linker Seite über die dafür vorgesehenen Stufen überstiegen, tauchten wir direkt in meine geliebte heimatliche Bergwelt der Lienzer Dolomiten ein.

All meine Unsicherheit war verflogen und ich freute mich wie ein kleiner Junge, meinen Freunden aus Japan meine Berge zu präsentieren.
Von Höhenmeter zu Höhenmeter, von Kurve zu Kurve spielte sich unser so spezielles Team auf einander ein, dass uns nicht mal diese beiden Touristenfahrzeuge, die auf dem an sich gesperrten Weg an uns vorbeifuhren und uns stehen ließen, außer Balance bringen konnten.

Es war einfach so genial. Koba wollte die Dolomiten erklettern. Seine Frau war die einzige unter uns, die sie sehen konnte und ich war der, der das Projekt führen durfte. Ich fragte immer wieder bei ihr ab, was sie sehen konnte und ich sagte ihr darauf, wo und wann wir abzweigen mussten. Ich war ja der einzige der den Weg und unsere geplante Route kannte. Spannend war für mich, dass ich bald bemerkte, das Timing macht bei mir im Sinne meiner Orientierung sehr viel aus. Wir drei stiegen verständlicherweise wesentlich langsamer auf als ich dies mit meinen sehenden, vertrauten Freunden immer so mache.

Es gab einige Situationen, wo ich für Augenblicke echt nicht mehr wusste, wo genau wir sind. Aber dann kam irgendwann wieder eine mir bekannte Stufe, Rinne oder ein am Wegesrand mit ausladenden Ästen bestückter Baum den ich streifte, und meine Ortskundigkeit war wiedergegeben. Eine ganz große Hilfe war die Gelassenheit meiner beiden Freunde. Hätte Tammy oder Koba mir gegenüber Unsicherheit oder gar misstrauen ausgestrahlt, ich hätte es nicht geschafft. Nach unzähligen Stufen, Querungen, Bächlein und Rasenhängen kamen wir schließlich punktgenau beim Einstieg unserer mit 11 Seillängen gespickten Kletterroute an.

Hier war gerade eine Seilschaft, ein Pärchen aus dem Salzburger Land vor uns eingestiegen. Ich trieb die beiden Japaner bezüglich Vorbereitung auf die nun folgende Klettertour ziemlich an. Anscheinend war ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, wie viel Zeit wir für die Tour benötigen und wie bald es jetzt im September gegen Abend schon dunkel wird. Ich wollte vermeiden, dass am Ende keiner von uns mehr was sehen kann. Der Helm war aufgesetzt, der Gurt straff am Körper und die Kletterschuhe an den Beinen. Es konnte los gehen.
Für Tammy war dieses Bild wahrscheinlich schon sehr sonderbar, als der blinde Österreicher nun einfach los stieg, voll entschlossen in die für reine Hallenkletterer völlig wilde und unübersichtliche Welt ohne Plastikgriffe.
Mein 60m Kletterseil zog ich hinter mir her und ich war alleine.
Alleine in meinen Felsen die mich, und die ich kannte.
Einfach Höchstgenuss und totale Entspannung.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich vergessen, dass unten am Einstieg der Weltmeister im Paraclimbing mit seiner Frau steht und wahrscheinlich nervöser als ich sein musste.
Die ersten beiden Seillängen kamen wir etwas zaghaft voran. Wieder mussten wir uns neu auf diese nun neue Situation einstellen und auf einander neu abstimmen.
Ich hatte für mich die ersten beiden Seillängen als Probelauf am Programm. Falls wir hier schon sehr langsam oder gar nicht vorankommen sollten, wäre noch Gelegenheit für einen geordneten Rückzug gewesen.
Dies Kommunizierte ich auch klar an Koba und Tammy.
Am Ende der zweiten Länge, vielleicht 60 Meter oberhalb des Einstiegs und damit des sicheren Wandersteiges, welcher uns sicher nach Unten geführt hätte, kam ich wieder in eine etwas kritische Lage.
Unser Tempo war exakt an der Grenze für mich, umkehren zu müssen. Ich ließ tatsächlich, was ich sonst nie mache, meine Stoppuhr mitlaufen.
Es ist einfach sagenhaft, wie man im Tun die fortlaufende Zeit übersehen kann uns sich damit in diesen 11 Seillängen und über 300 Metern vertikalen Felsen in eine sehr ungute Position verlaufen kann.
Wer sollte uns da dann rausbringen? Ich spürte die volle Verantwortung über uns drei und damit konnte ich gut umgehen.
Die dritte Länge ging ich nach Absprache mit Tammy und Koba an.
Ich bemerkte, es lief nun schon flüssiger.
Ab der vierten Länge gab es auf Grund des Routenverlaufes keine, bzw. nur noch schwer die Möglichkeit für mich, uns drei im Falle eines nötigen Rückzuges, gesund nach unten zu bringen.
Die Entscheidung war gefallen. Wir mussten den Felsen nach oben entsteigen. Und das war noch weit. Es war bereits lange nach 12:00 Uhr mittags.
Den mutigen gehört die Welt, oder besser. Wer sich wirklich bemüht, dem folgt der Lohn auf den Fuß, könnte man da sagen. Und nach der fünften Länge lief ich dem Nachsteiger der vor uns steigenden Seilschaft am Standplatz auf.
Dessen Vorsteigerin hat sich doch glatt verklettert und kämpfte kurz mit der Routenfindung.
Ich scherzte mit Koba. „Koba! I think, they are blind too 😊”.
Die Seillängen 6, 7 und 8 verliefen nun richtig gut. Tammy überraschte mich mit ihrem Bewegungstalent und sie konnte auch Koba bei brenzligen Stellen Hinweise zum Höhersteigen geben.
Im letzten Teil unserer Route wurde das Gelände recht einfach und die beiden genossen hörbar die letzten Klettermeter hinauf auf die Laserzwand.
Dort oben warteten unsere beiden neuen Bekannten aus der Seilschaft vor uns und offerierten uns, mit uns den nun folgenden, speziell für Koba extrem schwierigen Abstiegsweg hinunter zur Karlsbader Hütte zu gehen.
Ich durfte mich mit meinen beiden Fingern der linken Hand, mit Hilfe meiner Rucksacktechnik am Vordermann orientieren und kam somit völlig entspannt während unseres gegenseitig sehr wertschätzenden Gesprächs voran.
Tammy kämpfte sich mit ihrem Mann Koba über den für Blinde wirklich unfreundlichen Wandersteig über Steinblöcke, Geröll und unregelmäßigen Stufen, Meter für Meter nach unten.
Man muss wissen, Koba wuchs in Tokio auf und konnte als Kind niemals dieses unregelmäßige Gelände üben.
Für mich ist es seit Jahrzehnten mein bei nahe tägliches Brot, mich mit Hilfe meiner Burschen über diesen Untergrund zu schwindeln.
An dieser Stelle wurde uns allen völlig klar.
Es gibt hier keinen Besseren oder Schlechteren.
Es gibt uns Verschiedene.
In der Kletterhalle hänge ich im Vergleich zum grazil kletternden Worldchampion Koba da wie ein nasser Sack, falls ich überhaupt vom Boden abhebe.
Im alpinen Gelände ist Koba freiwillig der Seilzweite.
Zusammen waren wir heute gemeinsam mit unserer sehenden Tammy eine ganz besondere Seilschaft.
Die Stunden waren viel zu schnell vergangen, die Sonne viel zu früh schlafen gegangen, sau müde sanken wir am Abend in unsere Betten und waren nicht mehr im Stande, für den nächsten Tag ein weiteres Abenteuer zu vereinbaren.
Volle Zufriedenheit und tiefste Dankbarkeit unserem Leben gegenüber, brachte uns dieser einmalige 17. September 2018…

Andy Holzer, 18. September 2018

 

Worldchampion Koba mit Everest-summiter Andy (Sabine Holzer)

 

Tammy Koba und Andy nach dem Ausstieg (Tamiko Kimoto)

 

Koba und Andy am Weg zum Einstieg (Tamiko Kimoto)

 

Koba geniesst den Ausblick (Tamiko Kimoto)

 

Andy sichert Koba (Tamiko Kimoto)

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Meine zweite Reise in den Iran öffnete mir abermals die „Augen“

Österreichischer Botschafter Dr Scholz - Karl von Habsburg - Andy beim Aufstieg zum Camp am Damavand (Andreas Scharnagl)
Österreichischer Botschafter Dr Scholz – Karl von Habsburg – Andy beim Aufstieg zum Camp am Damavand (Andreas Scharnagl)

Als mich Anfang des Jahres der Anruf von Ernst Dullnigg mit der freundlichen Einladung der Naturfreunde erreichte, zögerte ich keinen Moment mit meiner Zusage.

Es ging um eine Reise in den Iran, welche das 175-jährige Jubiläum der Besteigung des höchsten Berges des Landes durch den österreichischen Botaniker und Bergsteiger Theodor Kotschy zum Thema hatte.

Der Damavand ist mit seinen 5.671m Höhe auch der höchste Berg des gesamten Orients.

Die österreichische Botschaft in Teheran lud gemeinsam mit den Naturfreunden eine Gruppe von besonderen Bergsteigern und Interessierten aus Österreich zu diesen Feierlichkeiten ein. So war auch Starbergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, Sepp Hinding (zweiter Österreicher der den Everest ohne zuhilfenahme von künstlichen Sauerstoff erstieg), Peter Habeler oder Wolfgang Nairz auf der Gästeliste.

Mit einem offiziellen Festakt mit grosser Prominenz aus Politik und Bergsport aus dem Iran und aus Österreich wurde dieses Jubiläum eingeleitet. Im Gelände des Niavaran-Palast in Teheran fand am 21. Juli dann ein spannender Vortragsabend mit Protagonisten aus beiden Ländern statt. Hunderte Interessierte nahmen teil und es wurden fantastische Leistungen der Iranischen und Österreichischen Bergsteigerszene dargeboten.

Auch ich selbst durfte einige Impressionen meiner Denke und meiner Berge den Menschen näher bringen. Dabei ging es mir in erster Linie nicht um das Bergsteigen als Solches. Ich wollte viel mehr dem iranischen Publikum einige Parallelen der Iraner und des blind climbers vermitteln. Wie zum Beispiel die Sicht von außen in beiden Fällen manchmal verfälscht dargestellt wird.

Ich brachte das Beispiel der Sicherheit.

Es ist von außen her gesehen wohl sehr gefährlich, ohne Augenlicht die höchsten Berge der Welt zu besteigen oder sich in senkrechten, hunderte Meter hohen Felswänden zu bewegen. Genau so erscheint es für viele außenstehende Menschen sehr gefährlich, zum Beispiel den Iran für wenige Tage zu bereisen. Nicht wenige Leute bei mir zu Hause waren erstaunt, dass ich mich in „diese Länder“ hin wage und ob es nicht gefährlich sei….

In Wahrheit gibt es sowohl beim blind climber als auch bei den Menschen des Iran eine gewisse Wohlfühlzone und das Thema der Sicherheit wird relativ.

Weiters brachte ich das Beispiel der Gemeinsamkeit der Iraner und des blind climbers in Sachen der zu erwartenden Lebensquallität. Sehr wenig dieser hohen Quallität ist zu erwarten, wenn man jeden Morgen ohne die Sonne sehen zu können, das Tagwerk beginnen muss. Genau so muss es wohl sein, wenn man Bürger des Iran ist und sein Dasein dort in dieser Unsicherheit fristen muss.

Ich sagte den Zuhörern eindringlich, dass dies jedoch in beiden Fällen nur die Sicht der Außenstehenden ist.

Wenn man nur ein mal die Gelegenheit erhält hinter die Türen zu hören und zu blicken, dann wird man genau so wie bei den Iranern, vielleicht auch beim blind climber eines Besseren belehrt werden.

Die Höhe der Lebensquallität hängt eben nicht von den sichtbaren Parametern ab sondern ganz von einem selbst.

Mit grosser Begeisterung nahmen die wertschätzenden Menschen aus Teheran und Umgebung diese Gegenüberstellung auf. In einer Ausstellung über die Bergsteigergeschichte des Iran und der Österreicher wurden auf Bildtafeln die Lebensgeschichten diverser Persönlichkeiten dargestellt.

Als erste Tour in die Berge des Iran fuhren wir gegen Norden in die Region Alam-Kuh.

Genau so heisst dort auch der mit 4850m hohe, zweit höchste Berg des Landes. Gemeinsam mit einer Gruppe Iranischer Bergsteiger stieg unser Team zur ersten Akklimatisierung ins Camp auf 3750m auf. Gerlinde Kaltenbrunner, Sepp Hinding, Hans Goger und weitere 20 Leute aus Österreich waren bei der Besteigung des Alam-Kuh dabei. Peter Habeler und Wolfgang Nairz waren leider schon nach den Feierlichkeiten in Teheran nach Hause abgereist.

Als besonders warmherzige und offene Bergsteigerin lernte ich meine Bekannte Billi Bierling noch besser kennen.

Billi arbeitet in Kathmandu an der Himalaya-Database an der Statistik der Besteigungen der Himalayaberge in Nepal.

Ganz nebenbei erfährt man von ihr, dass sie im September zu ihrem sechsten Achttausender aufbrechen wird.

Meine beiden Andreas leiteten mich perfekt durch das Blockgestein und über die Gebirgsbäche und schliesslich zum Gipfel.

Beim Abstieg vom Alam-Kuh war Ali, ein Iranischer Bergsteiger auf seinen Wunsch mein Führer.

Bei einem Abstecher an der Küste am Kaspischen Meer erholten wir uns bei 31,8 Grad Wassertemperatur von den Anstrengungen des Alam-Kuh.

Der bergsteigerische Höhepunkt unserer Reise wurde dann am 30. Juli mit unserem Anstieg in das Camp des Damavand auf einer Seehöhe von 4220m eingeleitet.

Für diese Jubiläumsbesteigung kamen noch weitere sehr interessante Persönlichkeiten dazu, während Gerlinde Kaltenbrunner leider schon auf der Heimreise war.

Sie hatte ja gemeinsam mit Peter Habeler schon vorab den Damavand für eine Fernsehdokumentation erstiegen.

Die Botschafter von einigen Ländern wie Mexiko, Slowenien, Belgien oder Ungarn, die bereits vor 175 Jahren, in der Zeit dieser Erstbesteigung  von Kotschy

mit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie gute Beziehungen pflegten, begleiteten uns auf unserem Aufstieg.

Natürlich nahm auch der Österreichische Botschafter Dr. Scholz an der Besteigung teil.

Auch die Brüder Karl und Georg von Habsburg kamen mit ihren Töchtern mit auf unseren Berg.

Es war eine tolle, kunterbunt zusammengewürfelte Gesellschaft wie sie nicht unterschiedlicher sein konnte.

Am 31. Juli gegen 05:00 Uhr morgens startete ich gemeinsam mit Anda und Andi, Billi und den Anderen zum langen mühevollen Aufstieg über 1500 Höhenmeter auf den Gipfel des Damavand.

Der lange Geröllhang mit seinen unbamherzigen Serpentinen wollte kein Ende nehmen.

Je höher wir kamen, desto feinkörniger wurde der Schotter und um so leichter kam ich voran.

Auf den letzten 200 Höhenmetern gab es plötzlich keinen Stolperstein mehr und ich konnte meiner Energie freien Lauf lassen.

Es war wie immer herrlich, mit voller Kraft unserem Gipfel entgegen zu steigen.

Nach sechs Stunden Aufstieg kamen Anda, Andi, Ewald und Billi, Ernst und unser Iranischer Führer gemeinsam am Gipfel des 5671m hohen Damavand an.

Schliesslich erreichten alle Mitglieder unseres Teams das Ziel und die Jubiläumsbesteigung am 31. Juli 2018, genau 175 Jahre nach Kotschy wurde ein ganz grosser Erfolg.

Nach dem Abstieg wurden wir Tags darauf im Österreichischen Kulturforum in Teheran mit einem Sonderkonzert der Schweizer Band „Die Kummerbuam“ für unsere Mühen belohnt.

Diese Reise in dieses geheimnissumwobene Land der Perser werde ich mit meinen Mitstreitern wohl nie vergessen.

Ein ganz grosser Dank geht an die Österreichische Botschaft in Teheran für die tolle Einladung und die Unterstützung.

Danke dem Kulturforum in Teheran und im Besonderen an unseren liebgewonnenen Freund Farhad für den unermüdlichen Einsatz um unsere Gruppe.

Mein ganz persönlicher Dank geht an Ernst Dullnigg und Ewald Putz, die sich für die gemeinsame Sache so stark gemacht haben und Andi, Anda und mir solche

schönen Eindrücke dieses wunderbaren Landes und den Menschen dort vermittelt haben.

DONKTASCHIAN an Anda und Andi für euren selbstlosen Einsatz zu meiner Gunst am Berg und auch zu Tale! DANKE Anda und Andi!!

DANKE!! Alles Liebe, Andy mit Anda und Andi

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Gemeinsam für „Licht ins Dunkel“ auf unseren Skiern unterwegs

Die Bergstation der Dachsteinseilbahn vor der Dachsteinsüdwand (Herbert Raffalt)
Die Bergstation der Dachsteinseilbahn vor der Dachsteinsüdwand (Herbert Raffalt)

Am strahlend blauen Sonntag den 08. April konnte ich endlich meine Verpflichtung gegenüber Manfred einlösen, der im Herbst 2016 in der Live-TV-Sendung SPORT am SONNTAG im ORF eine Skitour mit Thomas Sykora und mir ersteigerte.

Der ganze Erlös, und das war gar nicht so wenig, kam der tollen Organisation „Licht ins Dunkel“ zu Gute.

Leider fiel Thomas wegen gesundheitlichen Problemen heute für die Skitour aus.

Ich bedanke mich im Namen Aller, die an dieser schönen Aktion beteiligt gewesen sind:

Bei den Bergbahnen Hauser Kaibling, bei der Dachstein Seilbahn, bei Fischer Sports und bei HEADSTART für die grosszügige und so unkomplizierte Unterstützung.

Auch bei unserem lokal Bergführer Herbert Raffalt bedanke ich mich ganz herzlich für die von ihm für uns ausgesuchte, trotz hohen Temperaturen genial funktionierende Skiroute.

Herbert war heute für uns ein Bergführer wie man sich so jemanden vorstellt.

Kompetent, die richtige Dosis von Zurückhaltung und Entschlossenheit, empatisch gegen über der Landschaft, dem Schnee und jedem Einzelnen von uns und über den ganzen Tag einfach herrlich lustig und trotz dem tiefengeerdet.

DANKE Herbert!!!

Und ganz spezieller Dank gilt meiner Sabine, meinen Anda und meinem David die mit mir in die Dachsteinregion gefahren sind und die mich begleitet haben, sodass ich diesen Tag mit Manfred und seinen Sohn Manuel überhaupt erst erleben konnte.

DANKE!!!
Euer Andy Holzer

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Auf den Spuren von Albert Precht

Beste Seilschaft ever - Andy David und Wolfi (Wolfgang Klocker)
Beste Seilschaft ever – Andy David und Wolfi (Wolfgang Klocker)

Mit meinen beiden Freunden David Denifl und Wolfgang Klocker durfte ich bei einigen der über 100 Touren von Albert auf der Mittelmeerinsel Kreta, seinen Instinkt und seine Empatie dem Fels gegenüber ganz tief erleben.

DANKE Sigi und Isten! Für die einzigartige Einführung in die „ALPINGESCHICHTE“ von Albert und Sigi.

DANKE Sabine! Für Deine warmherzige Umsorgung von uns hungrigen Kletterern.

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Historischer Gipfelerfolg am MT. Everest (8.848m) für Andy, Wolfi und Klemens

Andy, Klemens und Wolfi am Gipfel des MT Everest 8848m (Foto Archiv Holzer)
Andy, Klemens und Wolfi am Gipfel des MT Everest 8848m (Foto Archiv Holzer)

Erste lichtlose Ersteigung des MT. Everest über dessen Nord-/Nordostgrat und damit der zweite blinde mensch am Dach der Welt auf 8.848m.

Mein so glücklicher MT. Everest-Gipfelerfolg am 21. Mai 2017 um 07:20 Uhr (Nepaltime), gemeinsam mit meinen beiden unvergleichbaren Freunden Wolfi Klocker und Klemens Bichler, möchte ich zu meinem wohl größten bergsteigerischen und noch viel mehr, bergmenthalen Erfolg meines Lebens einordnen.
Als vierter Mann stand uns mein lieber Vater, der am 21. April, noch während unserer Expedition zu Hause von dieser Welt gegangen ist, mit all seiner Kraft und Stärke die ich von ihm mitbekommen habe, wie schon immer in seinem Leben, treu und selbstlos zur Seite.

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Die wohl beeindruckenste TV-Doku über Andy’s Erfolg am Mount Everest (von Juliane Moecklinghoff auf NDR)…

hier noch mein Statement zu einem anonymen Angriff unmittelbar nach unserem Gipfelerfolg (Blindes Misstrauen).

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BOTTOM TO TOP 4 – Madagaskar 2016

Madagaskar-2016-Andy-im-Kajak-im-Mangrovenwald-Andreas-Scharnagl
Madagaskar 2016 Andy im Kajak im Mangrovenwald Foto: Andreas-Scharnagl

Zwei Wochen losgelöst vom westlichen Businessgetöse – nur der nächste Moment ist jetzt wichtig – wer sind eigentlich die „Armen“, wer die „Reichen“…? Mit diesen ganz starken Eindrücken kehren 15 liebe Reisefreunde gemeinsam mit mir von der exotischen Insel Madagaskar im Indischen Ozean nach Hause zurück.

Kajaken durch Mangrovenwälder, Erkunden der ursprünglichsten Dörfer in der Wildnis beim Wandern gemeinsam mit unseren einheimischen Führern im Regenwald von Madagaskar – dies schweißte unsere superfeine Gruppe zusammen und wir freuen uns gemeinsam auf BOTTOM TO TOP 5…

hier geht’s zum Blog von Thomas Andreas Beck…

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BOTTOM TO TOP Video…

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Skitourenreise Antarktis 2016

Eisberg an der Antarktisküste
Eisberg an der Antarktisküste
Foto: Andreas Unterkreuter

Mit meinen vier Freunden Anda, Roger, Thomas und Frank wollte ich eine entspannte Skitourenzeit in außergewöhnlicher Umgebung der Antarktischen Halbinsel erleben. Es war wirklich außergewöhnlich.
Der Spaltensturz unseres Bergführers bei der ersten Skitour machte es noch außergewöhnlicher und formte uns zu einem noch besserem Team.
„Andy umarmen. Hart anfassen. Anklammern oder Festhalten. Weiß ich nicht mehr. Nach hinten werfen. Irgendetwas wie »Er fällt!« schreien. Den eigenen Körper elektrisch spüren. Den Ruck durch Andy’s Körper mitbekommen. Körper an Körper. Atemluft zischt. Durchgewirbelt werden. Realisieren, dass wir noch »da sind«. »Seil spannen« hören. 5 Meter nach hinten robben, wissentlich, dass Andy für diese paar Sekunden Alles alleine zu halten hat. Seil auf Zug bringen. Füße in den Schnee drücken, erstes mal wieder Atmen. Andy fragen, ob ich Ski abschnallen soll. Keine Antwort als Antwort interpretieren. „Manda, zieht euch…….“

den ganzen Blog von meinem Begleiter Thomas Andreas Beck hier lesen…

Fotos

 

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„Allesblind“ – meine zweite Begehung am Großen Gamsleitenkopf (Hochkönig) am 03. Oktober 2015

Gipfelfoto Allesblind Gamsleitenkopf - Andy, Klemens und Martin (Foto: Andreas Unterkreuter)
Gipfelfoto Allesblind Gamsleitenkopf – Andy, Klemens und Martin (Foto: Andreas Unterkreuter)

Die Direkte Südkante, die ich als Begleiter von Albert Precht und Sigi Brachmayer während der Erstbegehung 2011 zum ersten mal durchsteigen durfte, ist wirklich jeden Schweißtropfen wert. Dies ist mir nun bei meiner zweiten Begehung, gemeinsam mit meinen Freunden Martin, Anda und Klemens so richtig bewusst geworden.

hier gehts zum Tourenbericht
hier gehts zur Website von Martin Franzl (Bergführer)

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Wunsch erfüllt – Durchsteigung der Mayerlrampe am Großglockner mit Thomas Nothdurfter und Andi Keil am 12. Mai 2015

Andy gibt alles.
Andy gibt alles.

Da ich im steilen Eis weniger zu Hause bin wie im Fels, war es für die angehenden Bergführer und Freunde von mir eine willkommene Aufgabe, sich gemeinsam mit mir dieser anspruchsvollen Tagestour erst auf Ski, dann in der 70 Grad steilen Blankeisrampe auf Steigeisen und Eisgeräten und am Ende bei einer sehr sehr „firnigen“ Skiabfahrt zum Lucknerhaus nach Kals zu stellen. Ich kann am Ende nur DANKE sagen, die künftigen Gäste von Thomas und Andi sind in jedem Fall an der richtigen Adresse!

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MT. Everest Nordroute – 2015

Thame, das Dorf wo Tenzing zu Hause ist, nach dem Beben.
Thame, das Dorf wo Tenzing zu Hause ist, nach dem Beben.

Eigentlich sollte am Foto ein glücklicher Gipfelsieger oder zu mindest unser Traumziel, der MT. Everest zu sehen sein. Doch leider hat das fürchterliche Erdbeben am 25. April 2015 um die Mittagszeit nicht nur dieses Gipfelbild vernichtet, sondern – Stand 15. Mai 2015 – über 8.400 Menschenleben in Nepal, Indien und China ausgelöscht. Mir und meinem Team blieb nichts mehr anderes übrig als den Menschen auf dieser Erde zu sagen, „die Natur ist einfach stärker“ und was für uns nun zu tun ist, das ist helfen. Die Menschen in der Erdbebenregion brauchen unsere Hilfe.

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Unsere gemeinsame Hilfe für die Erdbebenopfer in Nepal trägt erste Früchte!.

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Mt. Everest – mein Weg zu meinem siebten Gipfel – Frühjahr 2014

Wolfi, Andy und Daniel am Lobuche Peak (6119m) (Foto: Daniel Kopp)
Wolfi, Andy und Daniel am Lobuche Peak (6119m) (Foto: Daniel Kopp)

Die tödliche Eislawine am 18. April im Khumbueisfall machte alles anders…… Der 6119m hohe Lobuche Peak sollte diesmal der höchste Punkt sein, den Wolfi, Daniel und ich erreichten. Dass der tragische Lawinenabgang am Karfreitag dann auch all unsere Pläne über den Haufen warf, ist im Verhältnis zum unsagbaren Verlust der 16 betroffenen Sherpafamilien einfach banal.

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Bottom to top 3 nach Ecuador und Galapagos

Gipfelsieg am Fuya Fuya-4275m (Foto: LIFE EARTH Reisen)
Gipfelsieg am Fuya Fuya-4275m (Foto: LIFE EARTH Reisen)

Mit 23 aufgeschlossenen und liebenswürdigen Menschen durfte ich mich Ende Dezember 2013 wieder zu unserer bewährten Spezialreise für Berg und Kulturinteressierte zu Gunsten blinder Menschen der Dritten Welt aufmachen. Ecuador im westlichsten Teil von Südamerika sowie die 1000km vor der Westküste in den Weiten des Pazifik liegenden Galapagos Inseln waren dieses Jahr unser Ziel. (Bottom to top 4 ist in Planung!…..)

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Eine Reise in eine teils Vertraute – und doch sehr mystische Welt

Andy hoch am Wuestenschiff (Foto: Andreas Unterkreuter)
Andy hoch am Wuestenschiff (Foto: Andreas Unterkreuter)

Das Ziel unserer speziellen Reise war diesmal die Wiege meiner persönlichen Glaubensausrichtung, Jerusalem in Israel und in weiterer Folge das östliche Nachbarland Jordanien, wo wir schlagartig in eine völlig andere Welt eintauchen konnten. Für eine TV-Produktion machten sich meine Freunde Andreas Unterkreuter und Daniel Kopp mit unserem Filmteam im Dezember 2013 zwei Wochen lang auf den Weg.

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Zur Fernsehdokumentation „Bergwelten – Jenseits des Lichts“ auf SERVUS TV

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Biblischen Berg Ararat erreicht

Gipfelbild Ararat
Gipfelbild Ararat

Mit fünf meiner Freunde durfte ich am 03. Mai 2013 um 09.15 Uhr den 5165m hohen Gipfel des Ararat in Ostanatolien, wenige Kilometer an der Grenze zu Armenien und dem Iran erreichen.

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7. Platz bei der Weltmeisterschaft im Sportklettern in Paris

Andy beim Sportklettern in Paris
Andy beim Sportklettern in Paris

Ein Ausflug der besonderen Art brachte mich als Athlet der ÖSTERREICHISCHEN NATIONALMANNSCHAFT zur WM nach Paris. Mein Debüt im Wettbewerb an der Kunstwand brachte mir ganz viele neue Eindrücke. Der warmherzige Teamgeist meiner Teamkollegen jedoch ist mir aus meinen Bergerfahrungen her nicht fremd gewesen. Auch wenn es in Paris nicht um „Leben und Tod“ ging, die Ehre für Österreich zu klettern motivierte mich gewaltig.

mehr Infos hier

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Geglückte Erstbegehung im Osten von Grönland

Gipfelbild
Gipfelbild

Eine wunderbare Reise führte mich mit meinen fantastischen Jungs an die Ostküste von Grönland. Dort gelang uns mit vereinten Kräften die Durchsteigung einer genialen Linie durch die Südostwand eines bis jetzt unbestiegenen Berges, welche uns mit herzhaften Kletterzügen im besten Granit für unsere Mühen belohnte.

Mehr Infos (pdf)
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Skitourengenuss in Norwegen – April 2012

Tourenziele ohne Ende (Foto: Erwin Reinthaler)
Tourenziele ohne Ende (Foto: Erwin Reinthaler)

Mit meinen Freunden durfte ich diesmal eine Reise ohne Höchstleistung und Gipfelerwartung, sondern eine Reise die sich durch Relaxing und Genuss mit heimeliger Stimmung auszeichnete, geniessen.
Tromso im Norden von Norwegen, wo sich der Atlantik mit dem Eismeer trifft, war im April 2012 unser Ziel.

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Mt. Kenya 2012 – bottom to top 2

MT. Kenya 2012 Gruppenfoto
MT. Kenya 2012 Gruppenfoto

Bereits zum zweiten mal durfte ich mit einer Gruppe von herzlichen, selbstlosen, ehrgeizigen und starken Menschen das Dach eines wunderbaren Berges in Ostafrika besteigen. Am 07. Jänner 2012 in den frühen Morgenstunden erreichten 19 von 20 Menschen den Gipfel des Point Lenana und liessen dort oben so mancher Freudenträne freihen Lauf.

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Mehr Infos unter www.lifeearth.at und www.sehenohnegrenzen.org

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„DREI BLINDE“

Andy bei der Besteigung der direkten Südkante am Gamsleitenkopf
Andy bei der Besteigung der direkten Südkante am Gamsleitenkopf

Neue Kletterroute durch die direkte Südkante am Gamsleitenkopf im Hochköniggebiet.

Ich durfte am Sonntag, 11.09.2011 Teil der Seilschaft von Albert Precht, dem legendären Erstbegeher von über tausend Routen aus Bischofshofen und seinem langjährigen Seilpartner Sigi Brachmayer aus Altenmarkt sein.

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Shisha Pangma 8027m – 2011

Shisha Pangma
Shisha Pangma

Diesmal hatte ich zwar nicht den Gipfel im Gepäck, aber die unsagbar schönen Erfahrungen sowie unsere noch tiefere Freundschaft, welche uns die teils harten Bedingungen in Tibet als einzig wirksames Mittel gelehrt hat, ist zusammen mit dem sehr grossen Erfahrungsschatz, den mir diese Reise vermittelt hat, wohl nicht mit einem einsamen Gipfelsieg aufzuwiegen.

Webblog
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Mt. Vinson

Mt. Vinson Gipfelfoto
Mt. Vinson Gipfelfoto

Mit meinem Superteam Andi Scharnagl, Thomas Nothdurfter und Udo Ebner durfte ich das Haupt des mit 4892m, höchsten Gipfels der Antarktis besteigen. Damit ist es mir gelungen, sechs der „Seven Summits“ auf Anhieb zu erreichen.

Expeditionsblog
Trailer
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"BOTTOM TO TOP" August 2010

Kilimanjaro Gruppenfoto
Kilimanjaro Gruppenfoto

Gemeinsam auf den Gipfel des Kilimanjaro, dem Dach von Afrika zu steigen , und dabei noch den ärmsten der Armen einen Lichtschein in ihr Leben zu geben, das war für mich eine der besonderen Reisen in meinem Leben.

Mehr Infos unter http://www.lifeearth.at/ und http://www.sehenohnegrenzen.org/.

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Carstensz Pyramide 4884m

Carstensz Pyramide Gipfelfoto
Carstensz Pyramide Gipfelfoto

Erfolg auf der Carstensz Pyramide 4884 – Mein fünfter Seven Summit Gipfelsieg. Am 30. August 2009 um 14.30 Uhr konnte ich mit meinem Freund Andreas Unterkreuter die Spitze dieses exotischen Gipfels über dem Dschungel von Westpapua erreichen.

Kurzbericht
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Video

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Schitouren Winter 2008 / 2009

Andy und Sabine genießen den Winter
Andy und Sabine genießen den Winter

Dieser schneereiche Winter brachte meinen Partnern und mir wieder zahllose Schwünge im herrlichen Pulverschnee.

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Klettern mit blinden Kindern

September 2008: Auf Einladung der Bergwacht Göppingen kletterte Andy mit blinden Kindern an den Felsen der Schwäbischen Alp. Eltern und Betreuer der Kleinen waren begeistert, welche Fähigkeiten ihre Sprößlinge an den Tag legten.

Andy zeigt Anna das Klettern
Andy zeigt Anna das Klettern
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Expedition zum Mt. McKinley Mai/Juni 2008

Mit meinen Freunden Andreas Scharnagl, Thomas und Andi Nothdurfter und Felix Goller erreichte ich am Freitag den 30. Mai 2008 um 15 Uhr 15 den 6194m hohen Gipfel des Denali wie der Mt. McKinley bei den Einheimischen in Alaska genannt wird.

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TV-Beitrag (ORF, 30.06.2008)

Akklimatisierungstour Mt. McKinley
Akklimatisierungstour Mt. McKinley
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24h Skitourenrennen Bad Gastein

Mit meinem Superteam „Blind McKinley“ trat ich dieses Jahr wieder beim 24-Stunden Skitourenrennen am Graukogel in Bad Gastein an. Ein selten erlebter Teamgeist und gewaltiger sportlicher Einsatz jedes Einzelnen brachte uns mit 18.631 Höhenmeter im Aufstieg den sensationellen 6. Rang unter 42 Staffeln ein.

Bericht (*pdf)
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Gastein 24h Skitourenrennen
Gastein 24h Skitourenrennen
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Filmaufnahmen ARD

Filmaufnahmen mit dem Fernsehsender ARD für das Boulevard-Magazin „Brisant“. Schauplatz waren die Lienzer Dolomiten, wo ich mit Hansjörg eine Schiüberschreitung der Lavanter Gamswiesenspitze (2707m) machte.

TV-Beitrag (ARD, März 2008)

Filmaufnahmen Brisant
Filmaufnahmen Brisant
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Schitouren Winter 2007 / 2008

Burgwartscharte Glocknergruppe mit Andreas Unterkreuter, Walter Laserer und Andy Holzer
Burgwartscharte Glocknergruppe mit Andreas Unterkreuter, Walter Laserer und Andy Holzer

Viele wunderbare Momente durfte ich auch in diesem Winter mit meinen Freunden in den Bergen erleben. Auch mit Walter Laserer, der erste Österreicher, der die „Seven Summits“ bestiegen hat, zog ich meine Spur in den Schnee.

Bericht von Walter Laserer (*pdf
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Klettersommer 2007

Egger Sauscheck: Andy in dritter Länge kletternd
Egger Sauscheck: Andy in dritter Länge kletternd

Mit meinen Freunden konnte ich wieder viele unvergessliche Seillängen im Dolomitenfels genießen.

Der Hochstadel-Nordwestpfeiler mit seiner Wandhöhe von 1.300m (3. höchste Wand der Ostalpen), die klassische Südwand der Tofana und der legendäre Preußriß an der kleinsten Zinne waren nur einige Höhepunkte meiner Klettersaison.

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Schitouren Winter 2006 / 2007

Skitouren 2006/2007
Skitouren 2006/2007

Trotz Schneemangel im Frühwinter und dem Ausfall für Schitouren im gesamten Jänner 2007 auf Grund meiner Aconcagua Expedition sind sich noch einige Touren auf den Brettern für mich ausgegangen und ich konnte gut 72.000 Höhenmeter im Aufstieg überwinden.

Kurzbericht (*.pdf)
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24h Skitourenlauf Bad Gastein

Skitourenrennen Bad Gastein
Skitourenrennen Bad Gastein

„Grenzenlos“, so nannte sich unser Team am 03. und 04. März 2007 beim 24 Stunden Skitourenlauf am Graukogel in Bad Gastein. Stolze 12.333 Höhenmeter brachte Peter Mair der „Dreizylinder“ und ich, Andy Holzer, „bei dem die Lichtmaschine nicht mehr läuft“ trotz unserer Einschränkung unter die Felle.

TV-Beitrag (ORF Salzburg heute, 05.03.2007)
Kurzbericht (*.pdf)

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Aconcagua 2007

Aconcagua
Aconcagua

Januar 2007: Mit zwei Augen, drei Händen und vier Füßen auf das Dach von Südamerika. Der weiße Wächter, wie der 6962m hohe Aconcagua auch genannt wird, war für meinen Freund Peter Mair und mich das ersehnte Ziel.

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TV-Beitrag (ORF, 17.01.2007)

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Klettern mit blinden Kindern

Kinderklettern
Kinderklettern

Oktober 2006: Sechs sehbehinderte Kinder zwischen sieben und vierzehn wagten für Licht ins Dunkel eine Klettertour. Begleiter war der blinde Bergsteiger Andy Holzer in Zusammen-arbeit mit „Tempo“.

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TV-Beitrag (ORF, 01.12.2006)

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Die blinde Seilschaft Roter Turm

Blinde Seilschaft
Blinde Seilschaft

Am 28. Juli 2006 versuchte ich mit Erik Weihenmayer, dem blinden US-Amerikaner, die wahrscheinlich erste Begehung einer extremen Klettertour (Roter Turm, V+) im alpinen Gelände durch eine „doppelblinde“ Seilschaft.

Kurzbericht (*.pdf)
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TV-Beitrag (ORF Tirol heute, 30.07.2006)

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Mt. Elbrus (5642m)

Mt. Elbrus
Mt. Elbrus

2006 konzentrierte ich mich mit über 90 Schitouren im Winter als Training auf die Besteigung des höchsten Berges von Europa. So durfte ich am 13. Juni 2006 um 10:30 Uhr auf den 5642m hohen Mt. Elbrus (5642m) im Kaukasus in Russland stehen und teilweise mit Schi abfahren.

Bericht (*pdf)
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Kilimanjaro 5895m

Andy am Kilimanjaro
Andy am Kilimanjaro

Der Höhepunkt des Jahres 2005 war die erfolgreiche Besteigung am 08. September 2005 des mit 5895m höchsten Berges von Afrika, den Kilimanjaro über dessen längste Route, die Machameroute.

Bericht (*pdf)
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TV-Beitrag (ORF, 06.11.2005)

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Mont Blanc Längsüberschreitung

Andy am Gipfel vom Mont Blanc
Andy am Gipfel vom Mont Blanc

Nach dem dritten Anlauf endlich den Gipfel erreicht. Hansjörg, Erich, Wolfgang aus dem Südtiroler Pustertal mit mir zum höchsten Punkt der Alpen (4810m).

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Mountains without Barriers

2005 führte mich wiederum ein Filmteam aus USA zu den Drei Zinnen. Der US-Amerikaner, Hugh Herr(beidseits beinamputiert), führte als Seilerster die beiden blinden Kletterer, Erik Weihenmayer und Andy Holzer als Seilzweite in einer Dreierseilschaft durch die Südwand (Via Cassin, VII-) des Preußturmes auf den Gipfel der Picolissima.

Bericht (*pdf)
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TV-Beitrag (Südtirol heute, Juli 2005)

Hugh, Andy und Erik
Hugh, Andy und Erik
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Filmdreh Gelbe Kante

Im Sommer 2004 folgte ein ganz besonderes Filmprojekt an der Gelben Kante bei den Drei Zinnen. Das Team von ORF-Südtirol-Heute produzierte einen Filmbeitrag mit dem blinden Extremkletterer Andy Holzer aus Tristach in Osttirol bei der Durchsteigung der Gelben Kante.

TV-Beitrag (ORF Thema, 30.08.2004)

Filmdreh Gelbe Kante
Filmdreh Gelbe Kante
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Rückblick 2004

Im Winter wie jedes Jahr viele dutzende von sehr schönen Schitouren von den Karnischen Alpen über die Villgrater Berge über die Südtiroler Dolomiten bis zu den Tauern.

Abfahrt Reiterkarspitze
Abfahrt Reiterkarspitze
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Rückblick 2003

Weitere wunderschöne Felstouren in den Dolomiten wie z.B. die Dülferführe an der Großen Zinne Westwand, Gelbe Kante (VI) an der Kleinen Zinne oder den Campanile Dülfer.

Andi in der gelben Kante
Andi in der gelben Kante
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Rückblick 2002

Neben vielen Genussklettertouren und tollen Schitouren erste Bergfahrt in die Westalpen zur versuchten Längsüberschreitung des Mont Blanc (4810m) welche wegen extremen Wettersturz und Bergkrankheit eines Partners auf rund 4500m Seehöhe abgebrochen werden musste.

Mont Blanc Panorama
Mont Blanc Panorama
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Rückblick 2000 & 2001

Klettereien wie z.B. die Erste Tofanapfeilerkante oder die Fiameskante in den Ampezzaner Dolomiten, Neunerplatte in der Fanesgruppe oder Südwand des Kantenköpferl (Zustand der Gnade – Schwierigkeitsgrad VI+) in den Lienzer Dolomiten.

Cortina Fiameskante
Cortina Fiameskante
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Rückblick 1998 & 1999

Schibesteigungen in den hohen Tauern wie Großglockner (3798m), Großvenediger und viele mehr, sowie immer schwierigere Felsfahrten auch in den Sextener und in den Ampezzaner Dolomiten wie z.B. Kleine Zinne Nordwand, Lagazuoi – Via del Buco, Hexensteinkante oder Klettereien in den Cinque Torri.

Skitour Glockner
Skitour Glockner
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Rückblick 1997

Meine erste Durchsteigung der Hochstadel Nordwand (Lienzer Dolomiten), die mit ihren 1300 Metern Wandhöhe die dritthöchste Wand der Ostalpen ist.
Pressespiegel (*pdf)

Hochstadelnordwand
Hochstadelnordwand
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Rückblick 1995

Ersteigung des Ortler und einige schöne Gipfel in den Julischen Alpen.

Figln Arlingriese
Figln Arlingriese
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Rückblick 1994

Die ersten namhaften Klettereien wie z.B. die direkte Laserz-Westkante (Schinderriss), Roter Turm Südrampe oder Alpenrautekamin in den Lienzer Dolomiten.

Laserz Suedwestwand
Laserz Suedwestwand
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Rückblick 1992

Meine ersten außerhalb meiner Heimat führende Bergfahrten wie z.B. in die Rosengartengruppe.

Klettern Teplitzer Vorstieg
Klettern Teplitzer Vorstieg
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Rückblick 1991

Ab 1991 Klettertouren als Seilerster mit meiner Frau Sabine sowie mit meiner Mutter im Schwierigkeitsgrad III und IV, die ich jeweils kurz vorher mit Hans Bruckner, als Nachsteiger geklettert bin.

Klettern Buegeleisenkante
Klettern Buegeleisenkante
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Rückblick 1990

Erste richtige Klettertour mit meinem alpinen Lehrmeister Hans Bruckner aus Nussdorf Debant bei Lienz auf die Große Sandspitze (2772m Schwierigkeitsgrad II) in den Lienzer Dolomiten. Ebenfalls 1990 die erste Schitour mit Steigfellen in den heimatlichen Bergen.

Klettertour kurz vorm Gipfel
Klettertour kurz vorm Gipfel
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Die frühen Jahre als Bergsteiger

Schon als 3-jähriger erste Wanderungen mit den Eltern. Mit 9 Jahren den ersten Felskontakt bei der Besteigung des Spitzkofel (2718m) in den Lienzer Dolomiten. Viele Wanderungen und einige Gletschertouren auf manchen Dreitausender in der Jugendzeit.

Spitzkofel Linderhuette
Spitzkofel Linderhuette