Aufbruch zum dritten Anlauf zum MT EVEREST 8.848m

Mt Everest - unser Traumziel (Florian Brunner)

Mt Everest – unser Traumziel (Florian Brunner)

Hallo liebe Freunde und Interessierte an unserem Projekt „MT. Everest der dritte Anlauf“!

Ein ganzes Jahr Pause mit dem Thema MT. Everest das habe ich und auch meine Freunde und Bergpartner gebraucht.

Super geniale Bergfahrten, Klettertouren, Skitouren und außergewöhnliche Abenteuerreisen mit spannenden Menschen und Momenten – so darf ich das Jahr 2016 für mich als sehr energiebringende Zeit, mit Dankbarkeit in meiner Erinnerung behalten.

Es war im Sommer 2016 als fast zeitgleich bei Wolfgang Klocker, meinem Freund und Partner nicht nur am Everest 2014 und 2015 und mir die Sehnsucht MT. Everest wieder ganz leise aufkeimte.

Als weiterer wichtiger Partner hat mir Klemens Bichler, wohnhaft genau wie Wolfi praktisch aus demselben Talkessel hier in Osttirol, für den Everest im Frühjahr 2017 zugesagt.

Klemens begleitete mich neben vielen anderen Bergtouren auch 2015 an der Everest Nordseite.

Ich kann mir keine bessere Mannschaft für meinen Traumberg vorstellen als die beiden Jungs, die diese Vision mit mir nun schon seit drei, bzw. zwei Jahren teilen.

Wolfi, Andy und Klemens am Grossglockner 3.798m (Florian Brunner)

Wolfi, Andy und Klemens am Grossglockner 3.798m
(Florian Brunner)

Als Expeditionsleiter hat mir der Zufall meinen ebenfalls sehr gut bekannten und mir nahe stehenden Bergführer Daniel Kopp aus dem Zillertal bereitgestellt.
Mit Daniel verbindet mich auch die sehr schöne gemeinsame Erfahrung von einigen Reisen u.a. Everest 2014.

Wenn man sich nun schon zwei mal intensivst mit diesem schönen Berg der Berge auseinandergesetzt hat, den Aufstieg, den Gipfelmoment und den Abstieg bis ins kleinste Detail innerlich visualisiert hat, ganz viel Herzblut und Schweiß beim gemeinsamen Training vergossen hat -ich denke, dann versteht es fast jeder, dass wir es noch mal versuchen möchten.

Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, hatten wir zweimal keine Chance, uns am Everest ernsthaft zu versuchen.
Zweimal vereitelte eine Naturgewalt unseren Aufstiegsversuch.
Neuer Start, neue Strategie und alt bewährtes Team:

Diesmal hat mich Lukas Furtenbach, Inhaber von FURTENBACH ADVENTURES aus Innsbruck überzeugt, dass man sich auf einen Aufstieg am höchsten Berg der Welt vielleicht noch besser und gezielter vorbereiten kann.

Erstmals machten meine Burschen und ich jetzt die Erfahrung, im Vorfeld der Expedition schon sieben Wochen zu Hause nachts in einem Höhensimulationszelt zu schlafen und unseren Organismus schon vorzeitig an den zu erwartenden Sauerstoffmangel in großer Höhe vorzubereiten.

Höhensimulationszelt (Wolfgang Klocker)

Höhensimulationszelt
(Wolfgang Klocker)

Wie und ob sich dieses Detail dann auf unsere körperliche Verfassung am Everest auswirkt, das erfahren wir später…

Wolfi, Klemens und viele meiner Freunde hier zu Hause haben gemeinsam mit mir auch diesen Herbst und Winter tausende Höhenmeter gespult und auch technische Einheiten im Steileis und Kombigelände mit mir absolviert.

Klemens, Andy und Wolfi beim Aufstieg zum Grossglockner (Florian Brunner)

Klemens, Andy und Wolfi beim Aufstieg zum Grossglockner (Florian Brunner)

Es kommt ja bei einer „lichtlosen“ Besteigung des höchsten Berges der Welt speziell darauf an, dass die Seilschaft wie ein einziger Organismus zusammenspielt und niemals aus dem Takt kommt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Partnern und Freunden, auch die namentlich nie erwähnt werden, für jeden einzelnen Meter im Gelände ganz ganz herzlich bedanken.
Ihr wisst ja, der Andy kann alleine nicht trainieren….. und darauf wird der Everest sicherlich nicht Rücksicht nehmen – er weiß es ja nicht….

Im Moment kann ich euch noch nicht mehr über unseren dritten Versuch am Dach der Welt berichten.
Nur so viel, wir starten am 03. April in Richtung Kathmandu und werden dann einige Tage später nach Lhasa weiter fliegen um uns der Everest Nordroute von Norden her zu nähern.
Alle Details, unser Vorankommen oder unsere Problemchen, Freuden und Enttäuschungen könnt ihr dann wie jedes mal, aus der Hand meiner Sabine, die auch diesmal emsig für euch schreiben und recherchieren wird, hier im Blog verfolgen und nachlesen.

Somit gebe ich die Tasten aus der Hand und vertraue sie für die nächsten acht Wochen meiner Frau Sabine gerne an…

alles Liebe und habt vielen Dank für das Daumendrücken!!!
Euer Andy, Wolfi und Klemens

PS. Hier noch zwei vielleicht interessante Links im Vorfeld unserer Everest Reise:

blogs.dw.com/abenteuersport/andy-holzer-unsere-everest-chance-lebt/

NDR Fernsehen – Sportclub am 26.März 2017

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Eine Antwort auf Aufbruch zum dritten Anlauf zum MT EVEREST 8.848m

  1. Anton Rumpl sagt:

    Hallo Andy!
    Ich halte euch die „Daumen“, diesmal wird es klappen. Wünsche euch für die Zeit in Nepal alles Gute, das wichtigste, kommt gesund zurück.
    Glg Toni Rumpl

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