Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal

27.Tag   Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal!

„Liebe Leser und Freunde meiner Geschichte. Jetzt melde ich mich noch einmal aus Tibet.

Alles was bis zu diesen Zeilen in meinem Blog geschrieben steht ist ein Ausschnitt aus meinem Gefühlserleben unserer Reise zum Mt. Everest und tut für die Welt nichts weiter zur Sache…..

Jetzt aber möchte ich euch bitten, gemeinsam zusammen zu stehen um den unschuldigen Opfern des fürchterlichen Erdbebens etwas unter die Schultern zu greifen.

Ich habe nun schon einige Anfragen zur Hilfestellung bekommen.
Ob die Zuwendung von Einzelpersonen oder großer Unternehmen, alles wird hier dringend! Dringend gebraucht.

Z.B. haben alle einzelnen unserer Sherpa die im Khumbu zu Hause sind, ihr Haus verloren und die Familienmitglieder leben seit 25. April in Zelten. Tensing sagte mir, er ist happy, hier in unserer Expeditionsgruppe zu sein um dann nach Hause zu kommen und mit dem verdienten Geld das Haus seiner Familie wieder aufzubauen.

Auf meine Frage, was denn der Wiederaufbau seines Hauses kosten würde, antwortete er:
“Andy, 15.000,– USD – Dafür arbeite ich eine ganze Weile, aber es geht schon…..”
Nur ein Beispiel, wie übersichtlich geholfen werden kann……

Dr. Matthias Baumann, der Unfallchirurg aus Tübingen in Deutschland, der mir schon 2014 beim Eislawinenunglück an der Everest-Südseite begegnet ist, werkt wieder für die Opfer des Erdbebens in Kathmandu.

Mehr Infos über Matthias Baumann hier: www.faszination-everest.de

Also es ist schon auch hoffnungsvoll zu sehen, dass die Welt trotz Allem zusammen steht…..
DANKE!!! DANKE!!!! Jedem von Euch!
Euer Andy Holzer mit seinem Team“

Matthias bei der Arbeit im Dhulikhel Hospital

Matthias bei der Arbeit im Dhulikhel Hospital
Foto Archiv Baumann

Anbei auch eine Mail direkt aus dem Erdbebengebiet von Matthias
„Liebe Sabine, ich bin seit Montag in Nepal, arbeite und operiere im Dhulikhel Hospital. Sehr traurig alles, aber es ist gut zu helfen. Wie ich gehört habe sind alle Everest Expeditionen auf der Nord und Südseite beendet. Es tut mir sehr Leid für Andy, aber ich denke es ist besser unter diesen Bedingungen. Ich habe wieder ein Hilfsprojekt gestartet. Es wäre super, wenn ihr auf eurer Homepage davon berichten könntet. Hier das Spendenkonto:
Spendenkonto Himalayan Project e.V.
Kreissparkasse Biberach IBAN DE82 6545 0070 0007 8203 31
BIC   SBCRDE66
Kennwort: „Erdbeben Opfer“

Homepage: www.faszination-everest.de

Herzlichen Dank liebe Sabine und viele Grüße aus Nepal Matthias!”

Verletzte werden gebracht

Verletzte werden gebracht
Foto Archiv Baumann

Informationen zu Matthias Baumann und sein Projekt:
Wir bitten um Unterstützung für die Erdbebenopfer in Nepal Sofortige Hilfe ist nötig:
Das stärkste Erdbeben seit 80 Jahren hat im Himalaya mehr als 5000 Todesopfer gefordert.
Es ist eine Katastrophe ungeheuren Ausmaßes, die das Erdbeben am Samstag um die Mittagszeit in Nepal verursacht hat. 7,8 auf der Richterskala erreichten die Erschütterungen – unzählige Menschen wurden verletzt oder getötet, ihre Häuser dem Erdboden gleich gemacht. Dringend wird nun Hilfe von außen benötigt.
Der Tübinger Unfallchirurg Dr. Matthias Baumann hat sich sofort auf den Weg gemacht.

Kathmandu, die größte Stadt des Landes, Hauptstadt und historisches Kleinod, hat nicht wieder gut zu machenden Schaden genommen. Viele Gebäude sind eingestürzt, auch die jahrhundertealten Tempel blieben nicht verschont, vier der sieben Unesco-Weltkulturdenkmäler in der Region sind zerstört, wie die Süddeutsche berichtete.

Kathmandu nach dem Beben

Kathmandu nach dem Beben
Foto Archiv Baumann

Es drohen Nachbeben, die schlechte Witterung tut ein Übriges und erschwert die Lage der Betroffenen ebenso wie die Arbeit der Helfer vor Ort.
Einer der Freiwilligen ist Unfallchirurg Dr. Matthias Baumann, der Nepal durch sein Hobby, das Bergsteigen,stark verbunden ist.
Viele Freunde und Bekannte leben in der Bergregion, die das Erdbebengetroffenhat. Zufällig war er auch vor rund einem Jahr vor Ort, als am Mount Everest eine Lawine 16 Sherpas tötete.

Jeder versucht zu helfen

Jeder versucht zu helfen
Foto Archiv Baumann

Zurück in Deutschland gründete er eine Stiftung, die Spenden für die Hinterbliebenen sammelt.
Nun ist er wieder nach Kathmandu gereist: Er kaufte sich kurz entschlossen ein Ticket und stieg noch am Sonntag in Frankfurt ins Flugzeug.
„Ich habe gerade frei und werde sehen, dass ich so viel wie möglich helfen kann“ sagt der Unfallchirurg.
Er war erst im März in Begleitung des SWR in Nepal unterwegs, um Spendengelder zu übergeben und Patenschaften für die Beschulung der Halbwaisen einzurichten.
Vor wenigen Tagen hat er nun seine Stelle in den Kreiskliniken Esslingen aufgegeben, wird zukünftig als Oberarzt in der BG-Unfallklinik in Tübingen arbeiten.
Unter dem Stichwort „Erdbeben Opfer“ können Spenden für die von der aktuellen Katastrophe betroffenen Menschen in Nepal auf das Konto seiner Stiftung gemacht werden.
Homepage: www.faszination-everest.de
Spendenkonto Himalayan Project e.V. Kreissparkasse Biberach IBAN DE82 6545 0070 0007 8203 31 BIC   SBCRDE66 Kennwort: „Erdbeben Opfer“

DANKE FÜR EURE HILFE!

Verletzte Kinder

Verletzte Kinder
Foto Archiv Baumann

Mit diesem Eintrag wird es auch für mich Zeit, mich noch einmal bei euch meine lieben Mitfieberer zu bedanken und vielleicht könnt ihr wieder einmal meine Zeilen lesen und einen Traum von Andy miterleben …
Träumt nicht euer Leben – lebt euren Traum!

Namaste Sabine, euer Bodenpersonal außer Dienst

 

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