Team wartet auf Heimreise

25. Tag Unser Team wartet auf Heimreise

Aktuelle Infos vom Fuße des Mt. Everest

„Hallo Sabine, ich darf Dir als erstes berichten, wir alle sind gesund und haben den Fuß des Berges erreicht…..

Nun zu den Einzelheiten:
Vorgestern beim Abendessen kam Tensing, der Bruder unseres Sirda PATA ins Essenszelt.
PATA war ja schon seit zwei Tagen unten im Basislager und informierte seinen Bruder Tensing via Funk über den Stand der Dinge.

Es hieß nun, dass der zuständige Regierungsbeamte aus Lhasa erst am nächsten Tag im Basislager eintreffen würde.
Telefonisch habe dieser den Chefs der Agenturen für den Everest, also PATA für ASIA TREKKING oder Karim Kobler und all den anderen Expeditionsleitern heute schon mal mitgeteilt, dass alle Berge hier im Umfeld, also auch Cho Oyu und Shisha Pangma für weitere 8 Tage gesperrt werden sollen.

PATA hat Tensing auch aufgetragen, wir sollten am nächsten Tag das ABC verlassen und hinunter ins Basislager kommen.
Das waren für uns Vier jetzt eigentlich die unsichersten Prognosen und Aussichten für unser Projekt, die wir uns vorstellen können.
Für Flo sowieso extrem hart, so nahe seines Zieles zurückgepfiffen zu werden.
Auch Wolfi, Klemens und ich wussten gar nicht, wie das dann weiter gehen soll.
Nach 8 Tagen Aufenthalt in tieferen Höhen baut sich unsere gute Höhenanpassung wieder ab.
Was dann von den Chinesen nach 8 Tagen für uns entschieden würde, der Mt. Everest weiß es…..

Weiters läuft die Zeit natürlich und die finale Rotation, bei der wir vor dem endgültigen Gipfelgang noch mal auf 7.500m steigen wollten, wäre dann erst ab 6. Mai möglich. Danach müssten wir wieder ganz hinunter absteigen und dort einige Rasttage einlegen.
Darauf wieder diese gerade für mich extrem harten Trekkingtage durch endlose Moränentäler und Berge über das Mittlecamp herauf ins ABC.
Erst dann wäre wenn überhaupt noch für uns denkbar, ein Vorstoß in Richtung Gipfel möglich.
So sahen wir es als ein Geduldsspiel und diese 8 Wartetage würden unser Ziel nicht einfacher machen……

Aber was ist das schon im Verhältnis, was so nahe hier passiert ist  :-(

Nun haben wir gestern am frühen Morgen all unsere Sachen gepackt und für den Fall einer Sperre das Gepäck schon mal für den Rücktransport für die Yaks hergerichtet.
Auspacken können wir im positiven Falle ja immer noch, so dachten wir.
Nach dem Frühstück verließen wir Vier gemeinsam mit Tensing, der heute meinen Rucksack trug, das ABC und wankten nach unten.
Die ersten Schritte selbst nach 4 Nächten der Höhenanpassung auf 6.440m, machen immer noch zu schaffen.
Wolfi nahm diesmal die kleine Orientierungsglocke an seinen Schuh und ging knapp vor mir.
Ich hatte schon sehr zu tun, meine Gedanken ob oder ob nicht, wie oder wann, für mich jemals noch der Everest physisch so nahe sein wird oder ob ich es wirklich akzeptieren solle, dass ein Gipfel des Mt. Everest einfach nicht für mich vorgesehen ist….

Dazwischen immer diese lähmenden Fantasiebilder einer heroischen Zerstörung an der anderen Seite des Berges, die vielleicht gerade ich mir als blinder Mensch, noch blastischer auch ohne optisches Signal des Sehnervs vorstellen kann.

Wir kamen beim Abstieg durch das ABC auch bei der Koblergruppe vorbei und erfuhren im Vorbeigehen, dass die Expedition für sie beendet sei.

Bald schon führten uns unsere Schritte in jenes Hochtal, in dem wir am 25. April bei unserem Aufstieg dieses gespenstische Treiben unserer Mutter Erde erst gar nicht verstehen, und später nicht begreifen konnten.
Etwas weniger Schnee in der Spur und schon war das Hinunterwandern über Stock und Stein um Einiges schwerer als es noch beim Aufstieg in diesen Passagen war.

Immer wieder überholten uns Bergsteiger anderer Teams und teilten uns ihre Enttäuschung des Abbruchs der Besteigung mit.
Für mich hingegen brachte die auf Grund meines eingeschränkten Gehvermögens im Blockgelände sehr gebremste Schrittgeschwindigkeit viel Zeit zum tiefen Nachdenken.

Wolfi signalisierte mir mit dem Glöckchen am Schuh und mit gezieltem Anklopfen seiner Trekkingstöcke an vorstehenden Felsblöcken exakt genau, wohin mich meine nächsten Schritte bringen würden.
Da war so gut wie keine verbale Kommunikation nötig und jeder von uns konnte in sich gehen und für sich versuchen, den Sinn des Daseins an genau diesem Flecken Erde zu genau dieser Zeit zu erahnen.

Für mich persönlich machte sich dabei mit jedem Schritt den es talwärts ging mein Herz mehr auf und ich empfand eine derart tiefe Freude an unserer gemeinsamen Reise, dass ein Gipfelsieg ja oder nein so gut wie keinen Entscheid über meine Stimmung mehr machen konnte.

Andy und Klemens beim Abstieg vom ABC

Andy und Klemens beim Abstieg vom ABC
Foto Wolfgang Klocker

Ich fühlte jene Dankbarkeit für die so intensive Teamarbeit, für das so intime gegenseitige Verständnis und das Teilen der Freuden und Frustmomente, für den ausnahmslosen Zusammenhalt von uns vier Freunden, wie ich es mir bei unserer Abreise von zu Hause Anfang April erträumt hatte.

Jeder Einzelne in meinem Team, Wolfi, Klemens und natürlich auch Flo, alle haben sich nicht nur einmal überwunden, sich den eigenen Standardreaktionen auf gewisse Situationen zu widersetzen und an Stelle dessen eine ganz besonders feine Klinge für unser Team, ganz besonders gegen über mir, anzuwenden.
Genau das hat aus uns vier Buam eine unzerstörbare Einheit gemacht und es wäre für mich unter normalen Umständen die Gipfelbesteigung des Mt. Everest in Reichweite gewesen.

Nach ca. 4 Std. 30 Min. erreichten wir gemeinsam das Mittelcamp und wir bemerkten alle, wie “dick” die Luft hier unten auf 5.800m nun plötzlich für uns war.
Eine halbe Stunde Pause mit Tee und Keksen und um 14:15 Uhr starteten wir zur zweiten Etappe unseres Abstieges los.
Es ging trotz der ewigen Moränen auf und ab, der Querungen über Gletscherbäche immer noch recht gut für mich und ich spürte noch keinerlei Kräfteverschleiß.

Es war schon Wolfi, den ich an dieser Stelle noch mal ganz ganz großes DANKESCHÖN sagen möchte, der mich geduldig wie ein Yak, durch dies für mich im Normalfall unpackbare Terrain aus Stein und Eis führte und ich nicht ein einziges mal mit meinem Schienbein anstieß, mit meinem Knie aufprallte oder umknöchelte.

Als wir dann im letzten Teilabschnitt, unten in diesem langen flachen Tal, ca. eine Stunde vor unserem Basislager in den Abend hinein gingen erwartete uns PATA mit einem Küchenjungen, der uns mit Tee und Keksen entgegen kam.
PATA eröffnete uns somit sofort die Lage der Dinge.
“BAD NEWS Andy: everey thing closed”

Die Chinesen hätten heute um 13:00 Uhr im Basislager verordnet, dass die hohen Berge von Tibet also Mt. Everest, Lhakpa Ri, Cho Oyu, oder Shisha Pangma, wegen Gefahr eines weiteren Erdbebens auf unbestimmte Zeit geschlossen sind.

War es meine Müdigkeit, war es meine Vorahnung, oder war es mein lebenslanges mentales Training, auf für mich unveränderbare Rahmenbedingungen, die meinen Weg tangieren stets gefasst und kontrolliert zu reagieren, jeden Falls warf mich diese Mitteilung nicht um.
Im Gegenteil, eine klare Ansage erzeugt in mir immer den nächsten Lösungsansatz.

Somit habe ich in den letzten beiden Everestsaisonen diesen Höchsten aller Hohen von seinen beiden, am Normalweg besteigbaren Wegen versucht.
Letzten Frühjahr an dessen Südseite, gebremst von dem tragischen Eislawinenunglück am 18. April 2014.
Diesmal an der Nordroute, zurückgerufen vom fürchterlichen Erdbeben am 25. April 2015.
Beides mal durfte ich nicht mal meine Expeditionsschuhe anziehen und somit hatte ich nie eine Chance, mich mit eigener Kraft am Everest zu versuchen.

Nach 9 Std. und 30 Min. kamen wir müde, aber sehr entspannt im Basislager auf 5.180m an und stürzten uns auf das hervorragende Abendessen.
Die darauf folgende Nacht hier unten im Basislager, im Verhältnis zu den vier letzten Nächten auf 6.440m mit noch dünnerer Luft, verlief murmeltierartig.

Heute Morgen checkte ich für uns Vier die Möglichkeiten unserer Heimreise, die Flugverbindungen und Straßenverbindungen….
Sabine zu Hause, Gerhard und Andrea von LIFE EARTH-Reisen und Andi Höck mit seinen Mitarbeitern von Eurotours halfen mir dabei.

Die ursprünglich geplante Rückreise über den Landweg via Zangmu zurück nach Kathmandu und per Flugzeug nach München ist auf Grund der vollkommen zerstörten Infrastruktur nach dem Erdbeben in Nepal nicht mehr möglich.
Wir werden zwei Tage über das Tibetische Hochland nach Lhasa reisen und von dort via Peking und Istanbul zurück nach München fliegen.

Das heißt, wir werden gemeinsam mit unseren Sherpas, den Köchen und Küchenjungen noch einige Tage hier im Camp verbringen, bis die Reiseformalitäten erledigt sind.

Es ist keine Kleinigkeit, hier in China mit einem Gemeinschaftsvisum, auf dem unsere beiden Inder und der nette Mongole mit uns eingereist sind, nun als österreichische Viermanngruppe nach Lhasa und dann via Peking außer Landes zu kommen.

Aber unsere liebenswürdigen Betreuer-Sherpas haben dazu nur ein mildes Lächeln.
Sie müssen hier voraussichtlich noch 15 Tage oder noch mehr ausharren, weil sie auf die Straßenarbeiter, die die teils komplett zerstörten Brückenübergänge und von Hangrutschen zerstörte Straßenverbindung nach Kathmandu reparieren, vertrauen und warten müssen.
Wenigstens können unsere Sherpas, die zu Hause so viel verloren haben, noch einige Tage für ihre Kunden hier im Basislager arbeiten, sodass noch etwas Geld für den Wiederaufbau zu Hause verdient werden kann.

Natürlich wäre es aus meiner Sicht und nicht nur aus meiner Sicht, für alle Beteiligten hier in unserer Expeditionsgruppe besser, wenn wir jeder auf seine Art, am gemeinsamen, von langer Hand geplanten Vorhaben weiter Arbeiten könnten…….
Alle unsere Sherpas bedauern die Absage sehr und sie können es, beneidenswert für uns Europäer, das Geschehene von ihrer Aufgabe viel besser trennen.
Schon rein physisch ist es keinen einzigen Sherpa hier möglich, jetzt nach Hause zu gehen um dort zu helfen oder was immer auch zu reparieren.
Alle Straßenverbindungen sind zerstört und im Heimatland herrscht das pure Chaos….
Rein finanziell betrachtet ist es eine Katastrophe für sie, weil wie im Vorjahr, das Jahreseinkommen des Sherpas durch diesen Ausgang jetzt extrem stark eingeschränkt ist.

Mir bleibt nun nur noch meiner Frau Sabine DANKE zu sagen, DANKE, dass Du mir immer wieder die Freiheit für mein Leben schenkst, sie saß oft stundenlang am PC um meine Berichte ins Reine zu bringen, mit super interessanten Ergänzungen zu spicken und geduldig so manchen Telefonanruf zu beantworten.

Einen ganz speziellen Dank meiner Mutter mit meinem Vater der mit 88 Lebensjahren die Geschichten seines Sohnes immer noch gebannt verfolgt wie damals, als ich ein kleiner Junge war.

Ich bedanke mich bei meinen Unterstützern, bei meinen Gönnern und Freunden im Hintergrund, alle haben sie mir mit meinen Manndern den Gipfel so sehr gegönnt….

Ohne die unzähligen gemeinsamen Touren der letzten Monate und Jahre wäre es für mich rein gedanklich und körperlich niemals möglich gewesen, mich so einem Unternehmen überhaupt zu stellen.
DANKE DANKE für jeden meiner Bergpartner zu Hause, für jede Tour und all die Geduld!!!

Zum Schluss möchte ich mich für die so angeregte Aktivität mit Kommentaren und Gästebucheintragungen im Blog bedanken!
Es sind so viele Herzensblicke dabei, viele gute Wünsche, viele gut gemeinte Formulierungen und was mir auch wichtig ist, einige fragende Gesichter.

Aber nicht jeder muss mit jedem im Gleichtakt sein und für mich als blinden Menschen ist es zum Verständnis von Licht ein UNBEDINGT, auch Schatten zu fühlen und zu hören.
Gäbe es keine Schatten, wäre das Licht nicht greifbar…..

Alles Liebe aus Tibet,
Andy Holzer mit seinen unsagbar treuen Freunden
Flo, Wolfgang und Klemens”

Mt. Everest -  Die Natur ist stärker

Mt. Everest – Die Natur ist stärker
Foto Florian Brunner

Auch ich möchte mich bei all meinen treuen Lesern und Daumenhaltern bedanken und sagen “schön dass es EUCH gibt”.
Ihr alle ward mit ein großer Teil dieses Unternehmens Mt. Everest 2015 und zugleich eine wichtige mentale Stütze für unser Superteam, denn nur zusammen sind wir stark – was ist schon ein Mensch allein …

Namaste von eurem Bodenpersonal Sabine und Tashi Delek – Glück und Segen!

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9 Antworten auf Team wartet auf Heimreise

  1. Astrid Albers sagt:

    Lieber Andy Holzer und Team, ich habe mit Spannung Euren blog verfolgt , war gerade als normale Trekkerin im Everestnationalpark unterwegs und bin kurz vor der Katastrophe heimgekehrt. Auch wenn bei Euch die Enttäuschung nach zwei vereitelten Versuchen sicherlich gross ist, ist ein Versuch nicht schon ebenso viel wert und der Gipfel eigentlich nur der Anlass loszugehen ? Eine grossartige Leistung ist die Unternehmung wohl allemal ! Sichere Heimkehr wünscht Astrid Albers

  2. Helga Dworzak sagt:

    Hallo Andy!
    Jetzt hab ich gerade gelesen das ihr zurückkommt.
    Wer weiß ,vielleicht ist es gut wie es ist , ihr seit gesund das ist das Wichtigste!
    Liebe Grüße Helga

  3. Liz sagt:

    Ich wünsche Euch eine gute Heimreise! Wir freuen uns auf Euch! So können wir Opas Geburtstag gemeinsam feiern!

  4. Martin Adam sagt:

    Hei Andi,
    natürlich schade, dass ihr den Gipfel nicht erreichen durftet.
    Aber alles hat seinen Sinn und es macht uns deutlich, dass der Weg das eigentliche Ziel ist.
    Grüße aus Wien
    Martin

  5. Sonja sagt:

    Bewegende und offende Worte lieber Andy Holzer DANKE …. besonders “Gäbe es keine Schatten, wäre das Licht nicht greifbar” hat mich sehr berührt … kommt gut heim!
    Falls ihr von einer Spendenaktion erfährt, wo das Geld direkt ohne große Umwege dort ankommt, wo es gebraucht wird, so veröffentlicht bitte die Infos dazu!

  6. Sabine sagt:

    Ich war voriges Jahr schon schwer beeindruckt von eurem Vorhaben und habe jeden Tag den Blog verfolgt. Ich habe mich heuer sehr gefreut als ich wieder über den Blog gestolpert bin und über eure persönlichen Erfahrungen und Eindrücken lesen konnte. Es tut mir persönlich sehr leid dass ihr eure Gipfelerreichungen nicht finalisieren konntet. Zu den schlimmen Ereignissen in Nepal fehlen mir die passenden Worte. Ich würde ebenfalls gerne Spenden, am besten dorthin wo es direkt an die betroffenen Familien geht, da ja das Einkommen der Sherpas jetzt geringer ausfällt. (Bitte mir eine Info zukommen lassen – Danke)
    Sollte ihr nächstes Jahr um diese Zeit wieder einen Blog starten, ich bin wieder dabei. Somit wünsche ich euch viel Kraft, Geduld und Energie für die Heimreise.
    P.S. Danke an Sabine (das Bodenpersonal) für ihre Kommentare und Zusatzberichte. Wie gesagt ihr seid alle sehr tolle Persönlichkeiten

  7. Fritz sagt:

    Wir haben eure eindrucksvollen Berichte ständig gelesen, mit jedem Tag ist die Spannung gestiegen. Man hat gespürt, dass ihr vier ein perfekt harmonierendes Team seid. Andy, deine Gedanken beim Abbruch sind sehr imponierend und ein Musterbeispiel dafür, wie man Extremsituationen optimal meistern kann. Wir wünschen euch, dass ihr alle bald wohlbehalten nach Haus kommt.
    Bis bald,
    Fritz und Andrea

  8. Hallo Sabine, Andy

    Bin ja immer noch von eurem Besuch bei uns in Schweiz beeindruckt. Bei der damaligen Diskussion beim Abendessen hast du von dem ersten Start erzählt. Beeindruckt hat mich aber auch mit welcher Zuversicht und Freude du von der neuen Planung gesprochen hast. Jetzt wieder die Enttäuschung. Aber Andy du hast auch ohne diesen Berg mehr geleistet und gesehen, wie viele andere. Komm gut Heim.

  9. Andrea und Carmen sagt:

    Auch wir sagen Danke an Andy für seine offenen Worte. Wir bewundern Eure innere Stärke. Jetzt heißt es auch für uns (und warscheinlich viele Leser dieser Homepage), gedanklich wieder mit den Berg herunter zu klettern. Das wird nicht so leicht! Dennoch ist es uns lieber, so von Euch zu lesen, als wenn Ihr unter den Todesopfern gewesen wäret. Wir beten für Eure baldige und glückliche Heimreise.
    Andrea und Carmen

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