Akklimatisierungstour

15. Tag Akklimatisierungstour

Wieder ist ein Tag auf 5.200m für unsere Bergsteiger vergangen und sie haben ihn für eine Akklimatisierungstour nützen können.
Andy, Flo, Klemens und Wolfi sind gut drauf und die Höhe scheint ihnen keine Schwierigkeiten zu bereiten.
Jetzt wieder ein aktueller Bericht aus dem Basislager.

„Hallo Spatz,
Heute war wieder ein super feiner und bezüglich unserer Höhenanpassung sehr erfolgreicher Tag.
Flo ist heute so sehr motiviert, dass er mir jetzt den Laptop aus der Hand reißt und mal selbst einen Blogbericht schreiben möchte.
Also lieber Flo, BITTESEHR!!!:
Also heute war wieder um 8.00 Uhr Frühstück angesagt. Unsere beiden Militaristen (Wolfi und Klemens) waren natürlich pünktlich wach. Andy und ich begannen den heutigen Tag wieder gemütlich.
Nach dem “eierhaltigen” Frühstück begleitete uns unser Sherpa Tenzing bei der Akklimatisierungstour.

Tensing ist begeistert von uns Vieren

Tensing ist begeistert von uns Vieren
Foto Klemens Bichler

Die Tour war sehr steil und im obersten Drittel mussten wir über tischgroße, unstabile Felsblöcke klettern. Dieses Gelände ist für Andy eine Katastrophe, trotzdem bewältigte er gemeinsam mit Wolfi und seinem “Spürsinn”- Schuh dieses Blockgelände souverän.

Andy plagt sich im Blockgelände

Andy plagt sich im Blockgelände
Foto Florian Brunner

Wir stiegen heute bis auf eine Höhe von 5.642m, östlich vom Basecamp auf – dieselbe Höhe als der höchste Punkt von Europa dem Elbrus.

Auf dieser Höhe verweilten wir einige Zeit. Beim Abstieg über Stock und Stein wollte ich sehr zügig talwärts laufen und dabei passierte mir ein großes Schicksal.
Mein Wanderstock verklemmte sich zwischen zwei Felsblöcken und ich bemerkte dies zu spät und mein Wanderstock war schon in der Mitte abgebrochen. Ich hatte mich sehr darüber geärgert, dass dies mir passieren muss.
Während dem weiteren Abstieg machte ich mir Gedanken wie ich den abgebrochenen Stock reparieren kann.

Der "Spürsinn" Schuh von DACHSTEIN hält auf 5.400m was er verspricht

Der “Spürsinn” Schuh von DACHSTEIN hält auf 5.400m was er verspricht
Foto Klemens Bichler

Im Basecamp angekommen wurden wir wieder mit ausgezeichneten Mittagessen verwöhnt.

Nach dem Essen machte sich Klemens, Andy und ich auf, meinen gebrochenen Stock zu reparieren. Ich war wieder vom technischen Verständnis von Andy beeindruckt, weil nach wenigen Minuten mein abgebrochener LEKI Stock wieder voll funktionsfähig war.

Nachher war im Basecamp allgemeine Körperpflege angesagt – natürlich nicht so elegant wie daheim, aber annähernd so gut.
Wolfi reinigte auch seine Schmutzwäsche.

Wolfi ist unser Saubermacher  Foto Klemen Bichler

Wolfi ist unser Saubermacher
Foto Klemen Bichler

Der tägliche Mittags- bzw. Nachmittagsschlaf durfte bei uns Vier natürlich nicht fehlen.
Jetzt sitzen wir Vier beim Abendessen und sind alle sehr glücklich über unser Wohlbefinden.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Tage.

Morgen wird euch wieder Andy mit den Neuigkeiten aus Tibet verwöhnen.
Ganz Liebe Grüße
Klemens, Wolfi, Andy und Flo „

Wie man lesen und sehen kann, haben unsere Männer noch nicht ganz auf die Körperpflege vergessen …

Florian bei der Fußwaschung

Florian bei der Fußwaschung
Foto Wolfgang Klocker

Der Stock von Flo ist wieder repariert, die Füße sind sauber und die Schuhe haben auch das Blockgelände überlebt – dann ist ja die „Welt“ für unsere Männer in der Ferne wieder in Ordnung …
Bis morgen euer Bodenpersonal Sabine

 

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Eine Antwort auf Akklimatisierungstour

  1. Andrea und Carmen sagt:

    Hallo Sabine,
    nachträglich Herzlichen Glückeunsch zu 25 Jahre Ehe! Macht weiter so. Wir finden es einfach total toll, wie Du Deinen Mann so loslassen kannst, ihn durch Deine Liebe unterstützt, das er sich seinen Traum vom Klettern erfüllen kann. Für uns ist das echte wahre Liebe. Hör also nicht auf die, die kein Verständnis dafür haben, das Du Dein Mann so was “erlaubst”. Auch eine Frau von einem Musiker kommt damit zurecht, das Ihr Mann oft tagelang unterwegs ist und Konzerte bestreitet. Was hat es eigentlich mit Andys “Spürsinn”-Schuhe aufsich?
    Liebe Grüße, Andrea und Carmen

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