Rasttag in Dingboche auf 4.410m

10.Tag Rasttag in Dingboche auf 4.410m

Hallo meine lieben und treuen Leser heute habe ich überraschend wieder einen Bericht von Andy, Daniel und Wolfi bekommen – den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Beginn Bericht:

„Heute haben wir hier einen wichtigen Rasttag auf ca. 4.300m Seehöhe.

Einzelne Leute in unserer Gruppe kämpfen schon etwas mit der dünneren Luft.

Auch Daniel hat seit gestern mit kleinen gesundheitlichen Unstimmigkeiten seines Körpers zu tun.

Er hat sich wohl eine Erkältung eingeheimst. Husten und laufende Nase, etwas Halsschmerzen und die Temperatur es ist ihm mal zu kalt und mal zu warm.

Unser Dr. Nimga hat ihm Medikamente gegeben und Daniel fühlt sich im warmen Schlafsack von Carinthia schon etwas besser.

Wir rechnen sowieso damit, dass es jeden von uns während dieser Reise mal erwischt. Also kein Grund zur Beunruhigung.

Wolfi und ich sind total top drauf, wir sind zusammen im Zimmer und verstehen uns hervorragend.

Wolfi mit Andy auf einer Nepalbrücke

Wolfi mit Andy auf einer Nepalbrücke

Wir beide machten heute nach dem Frühstück einen leichten Spaziergang hinauf auf 4.600m wo Wolfi den Island Peak, die Ama Dablam und neben zahlreichen Himalayariesen den Lobuchepeak, unser Ziel für die nächste Woche sah.

Ein Yak zeigt uns den Lobuche Peak mit 6.119m

Ein Yak zeigt uns den Lobuche Peak mit 6.119m

Tensing, der die letzten beiden Tage mit mir und meiner Videokamera unterwegs war, hat sich den heutigen Ruhetag mit Feldarbeit hier bei den Einheimischen in Dingboche dienlich gemacht.

Er half beim Pflügen eines Ackers. Es werden da auf über 4.000m Kartoffeln,Weizen, Buchweizen, Gerste und Hirse…angebaut.

Tensing konnte neben unzähligen Bergbesteigungen bereits zehn Mal am Gipfel des Mt. Everest 8.848m, am Kangchendzönga 8.586m, dem dritthöchsten Berg unserer Erde und auf der Annapurna 8.091m stehen.Ich bin mir sicher, er ist ein sehr wichtiger Partner für uns.

Pemba, unser Kamerasherpa hat ihn bei der Feldarbeit gefilmt.

Andy mit Pemba und Dr.Nimga bei Rast über Dingboche

Andy mit Pemba und Dr.Nimga bei Rast über Dingboche

Die Sache mit der Verpflegung möchte ich noch ansprechen.

Dies ist nicht nur für mich eines der wichtigsten Dinge bei einer großen Bergfahrt.

Ich kann behaupten, dass ich noch nie während einer Reise oder Expedition mit solch fantastischer Küche verwöhnt worden bin.

Alles extrem sauber angerichtet, merkt man deutlich, dass die Sherpas nicht zu letzt durch die Organisation meines Freundes Wolfi Nairz, sehr dazu gelernt haben. Diese Organisation verhalf vielen Sherpas den Weg nach Europa, wo sie die Chance hatten, sich im Bereich Küche, Kultur und Hüttenwesen in Österreich einiges beibringen zu lassen.

Der Geschmack ist wie in unseren Hütten oder noch besser, wie im guten Restaurant oder zu hause.

Pommes, Pizza, Hünchen, Nudel, Suppen aller Art, alles Feinste Sahne…

Ich hab mir fast immer noch eine Portion bringen lassen… :-) Also es ist alles perfekt und oft denke ich an Anda, dessen Platz hier am Tisch leider leer bleibt :-(

Morgen geht’s in einem vierstündigen Marsch weiter hinauf nach Lobuche auf ca. 4.900m.

Ohne unsere Sherpa geht gar nichts

Ohne unsere Sherpa geht gar nichts

Alles liebe aus dem Speisesaal, Andy, Wolfi, Daniel, Juliane, Tom und Thomas“

Ja wenn das Essen passt, dann ist die Welt für Andy immer in Ordnung – wichtig ist für ihn Sauberkeit, Geschmack und vor allem genügend Nachschlag! Falls trotzdem einmal zuwenig sein sollte, hat ja Interspar dafür gesorgt, dass dem Abhilfe geschaffen werden kann.

Morgen soll es weiter nach Lobuche auf 4.915m gehen – und Dank der Firma Dachstein sind unsere Männer ja bestens mit dem richtigen Schuhwerk ausgerüstet – hab noch keinen über Blasen an den Füßen jammern hören…

Jetzt kommen Andy, Daniel, Wolfi und der Rest des Teams ihrem nächsten Ziel, dem Everest Basecamp auf 5.380m immer näher. 

Wäschewaschen muss früh erlernt werden

Wäschewaschen muss früh erlernt werden

 Hier sieht man schon, dass die Kinder schon früh zur Sauberkeit erzogen werden :-)

Namaste euer Bodenpersonal Sabine

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Eine Antwort auf Rasttag in Dingboche auf 4.410m

  1. Carmen Heyn sagt:

    Hallo Sabine,

    durch einen Bericht in der TT via Internet bin ich auf den Bericht von Deinem Mann gestoßen. Ich kann nur den Hut ziehen vor Deinen Mann. Echt stark, wie er in den Bergen klettern geht. So werde ich deinen Bericht hier weiter verfolgen. Liebe Grüße aus der Oberlausitz in Sachsen aus Deutschland

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