Tengboche Monastery auf 3.860m erreicht

8. Tag Tengboche Monastery auf 3.860m

Euch meine lieben und treuen Leser muss ich heute leider ohne aktuellen Bericht von unserem Team (wahrscheinlich kein Internet vorhanden) informieren.

Nach ihrer ersten Trekkingtour werden Andy, Daniel und Wolfgang ihr Etappenziel Tengboche Monastery auf 3.860m erreicht haben und die Nacht in einer Lodge verbringen.

 350px-KarteKhumbu

Hier eine kleine Übersichtsskizze vom Khumbugebiet in dem sich unser Team aufhält.

Für morgen wäre dann der Trek nach Dingboche auf 4.410m geplant – lassen wir uns überraschen.

Um euch ein bisschen mit der Region dem Khumbugebiet, in der sich unsere Bergsteiger aufhalten, vertraut zu machen, habe ich hier ein paar Fakten:

Es besteht aus den Flusstälern der drei Flüsse  Bhote Kosi, Dudh Kosi und Imja Khola, die durch Gebirgskämme voneinander getrennt sind.

Diese Täler steigen stetig an und gehen in große Gletscher (z. B. Khumbu Gletscher) über, die sich wiederum von Sechs- bis Achttausendern ergießen.

Das Khumbuvorland wird Solu genannt. Beide Regionen zusammengefasst bilden den District Solokhumbu.

Hauptstadt des Solukhumbu ist Salleri.

Das Gebiet verfügt über zahlreiche Herbergen und ist für Trekkingtouren sehr beliebt.

Berge im Khumbu von denen unser Everest Team umgeben ist:

Mt. Everest 8.848 m, Lhotse 8.516 m, Cho Oyu 8.188 m, Nuptse 7.861 m, Baruntse 7.152 m, Pumori 7.161 m, Ama Dablam 6.856 m, Kantega 6.783 m, Num Ri 6.677 m, Thamserku 6.623 m, Taboche 6.623 m, Cholatse 6.440 m, Island Peak (Imja Tse) 6.189 m, Lobche 6.145 m, Khumbi Yul Lha 5.761 m und Kala Patthar 5.675 m.

Da kann man sich als Vollblutbergsteiger nur wohl fühle – umgeben von all diesen Giganten.

Viele dieser als heilig angesehenen Berge (Mount Everest, Cho Oyu, Ama Dablam) sind schon bestiegen worden.

Einzige Ausnahme ist der Khumbi Yul Lha, die „Heilige Mutter des Khumbu“, dessen Besteigung absolutes Tabu ist.

Die Sherpas sind die Bevölkerungsmehrheit des Khumbu. Diese aus Tibet stammende Volksgruppe bewohnt auch das Khumbuvorland Solu. Neben dem Betreiben von Herbergen leben  sie auch noch traditionell vom Kartoffelanbau und der Yakzucht.

Dieser Landesteil ist nahezu ausschließlich buddhistisch  geprägt – im Gegensatz zum übrigen hinduistischen  Nepal.

Religiöses Zentrum ist das Kloster von Tengboche (3.860 m). Im Kloster von Khumjung (3.780 m) wird in einem Blechschrank der legendäre Yeti-Skalp aufbewahrt.

Der Hauptort des Khumbu ist Namche Bazar (3.440 m) – von dort sind heute Andy, Daniel und Wolfgang gestartet.

Namche liegt an der Schnittstelle der Khumbutäler und damit aller Trekkingrouten. Weitere Ortschaften sind Chukhung, Dingboche, Khumjung, Khunde, Lobuche, Machermo, Pangboche, Phortse und Thame.

Mit dieser kleinen „Gebietskunde“ möchte ich mich von euch für heute verabschieden – bis bald euer Bodenpersonal Sabine

 

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