Ruhetag in Namche Bazar auf 3.440m

7. Tag  Akklimatisierung und ein bisschen die Beine bewegen

Trotz sehr schlecht funktionierender Internetverbindung, konnte mir Andy mit viel Geduld, aber heute hatten sie ja Zeit, einen kurzen Bericht zukommen lassen.

„Beginn meines Berichtes:

Heute machen wir Ruhetag hier in Namche Bazar.

Dieses Hauptdorf im Solokhumbu liegt an der Verzweigung von den zwei Haupttälern im Khumbugebiet und ist das Wirtschaftszentrum im Sherpagebiet.

Das eine Tal verläuft in westliche Richtung nach Thame und weiter zum Nang Pala Pass, dem Übergang nach Tibet-China. Dort ist es nur den Handelskarawanen zwischen Tingri in Tibet und Namche Bazar in Nepal erlaubt, die politisch sehr empfindliche Grenze zu passieren.

Namche ist extrem terrassenartig in den Hang gebaut und ein kleiner Spatziergang durch die “Hauptstrasse” erfordert schon Trittsicherheit.

Andy auf der Shoppingmeile von Namche Bazar

Andy auf der Shoppingmeile von Namche Bazar

(Wenn er das zu Hause tun müsste – Anmerkung vom Bodenpersonal – nur Sportgeschäfte sind akzeptabel)

Beim Schlendern durch die engen Gassen, auf deren Strassen kein Rad laufen würde, haben Wolfi und ich eine Baustelle eines neuen Hauses gefunden.

Beeindruckend, wie einfach und doch genau sich die Handwerker hierzulande an die nicht gerade leichte Arbeit machen.

Alte Nägel werden gerade geklopft, Steine werden mühsam zu eckigen Bauklötzen geklopft.

Facharbeiter auf einer Baustelle in Namche Bazar

Facharbeiter auf einer Baustelle in Namche Bazar

Nun wird es aber Zeit, dass wir in Bewegung kommen.

Unsere Muskeln und der Kreislauf freuen sich auf unseren Aufbruch in Richtung Basislager morgen.

Für die Etappe morgen haben wir eine Änderung geplant.

Wir lassen Khumjung auf ca. 3.780 m links liegen und gehen gleich direkt durch nach Tengboche Monastery auf 3.860m, was ja auch in ähnlicher Seehöhe liegt.

Dadurch haben wir keinen Nachteil in der Höhenanpassung und gewinnen einen Tag, den wir in Khumjung nun auslassen.

Wie die Internetverbindung in Tengboche funktioniert weiß ich noch nicht und so müssen wir einfach schauen, ob ich euch morgen Abend wieder aktuell berichten kann.

Alles Liebe aus Namche,  Andy mit Team

So Sabine, Bussi und hoffentlich bis bald, Andy“

Nun wird es aber Zeit, dass unsere Männer in Bewegung kommen – umgeben von hohen Bergen und den Duft des Abenteuers in der Nase (wenn es vielleicht auch nur der Staub der Straßen ist) – können sie es kaum erwarten endlich mit der Trekkingtour Richtung Everest Basecamp zu starten.

Hoffentlich bleiben alle gesund und es schleichen sich nicht die Symptome einer Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen) ein.

Dann wünschen wir ihnen für morgen einen guten Start und mögen ihnen die Götter gnädig sein.

Keine Angst das Bodenpersonal klopft morgen wieder die Tastatur und vielleicht auch mit aktuellen Infos von Andy, Daniel und Wolfgang.

Namaste Sabine

 

 

 

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Eine Antwort auf Ruhetag in Namche Bazar auf 3.440m

  1. wir wünschen allen eine erholsame Nacht, gute Träume und für morgen einen erfolgreichen Start. Unsere Gedanken sind bei euch.

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